Neben Einzeltickets kann für die Wuppertaler Literatur Biennale 2026 auch ein Festivalpass erworben werden, der zum Besuch aller Veranstaltungen des Programms berechtigt.
Hinsichtlich der Platzkapazitäten wird für einen garantierten Eintritt mit dem Festivalpass zusätzlich um Anmeldung gebeten mit Angabe der geplanten Veranstaltungsbesuche per Mail an wlb@stadt.wuppertal.de.
Wuppertal - In der ganzen Stadt
– Wuppertal
EUR 64,00 / 40,00 (erm)
EUR 64,00 / 40,00 (erm) im Vorverkauf
gilt für alle Veranstaltungen der WLB
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unter wuppertal-live.de/632992
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
FrauenWut – Schrei(b) es raus!
mit Marina Jenkner und Bärbel Klässner
Wut ist laut. Wut ist kraftvoll. Wut ist manchmal blockiert und verschwiegen.
In diesem kreativen Schreibworkshop werden Frauen dazu ermutigt, ihre Wut aufzuspüren, sie zu würdigen und ihr Ausdruck zu verleihen. Nach einem Selbstbehauptungsimpuls aus dem WenDo steht das Entdecken der eigenen Sprache auf dem Plan. Die Wut – auch die unterdrückte – ist in den Texten willkommen. Durch das Erlernen kreativer Schreibtechniken und Schreibimpulse holen sich die Teilnehmerinnen ihre Wut zurück, machen sie sicht- und hörbar.
Die (wieder)gefundenen Worte dürfen zum Finale der Wuppertaler Literatur Biennale am 16. Mai im LOCH präsentiert werden (anonym über die Kunstform der Textprojektion oder auch persönlich auf der Bühne).
Der Schreibworkshop richtet sich an Frauen, die Lust haben, ihrer Wut Ausdruck zu verleihen. Alle Frauen jeglichen Alters und jeglicher Herkunft sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Zahl der Teilnehmerinnen ist auf 12 begrenzt.
Anmeldung per E-Mail bis zum 30. April 2026 an frauenwut-workshop@email.de.
Eine Kooperation mit der FrauenBeratung Wuppertal und der Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-West.
Schreibworkshop: Mittwoch, 06. Mai 2026, 16 bis 20 Uhr im Begegnungszentrum der Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-West an der Arrenberger Straße 10, 42117 Wuppertal (gut erreichbar von der Schwebebahnstation Robert-Daum-Platz).
Präsentation: Samstag, 16. Mai 2026, 13 Uhr, im LOCH, Plateniusstr. 35, 42105 Wuppertal.
Marina Jenkner, geboren 1980, schreibt Romane und Kurzprosa. Bärbel Klässner, geboren 1960, schreibt Lyrik und Essays. Beide haben jahrelange Erfahrung als Dozentinnen für Schreibworkshops und Schreibwerkstätten. Ulrike Schmidt, geboren 1970, ist Mitarbeiterin der FrauenBeratung Wuppertal, WenDo-Trainerin und Diplom-Sozialpädagogin.
Begegnungszentrum am Arrenberg
Arrenberger Straße 10 – 42117 Wuppertal
Anmeldung erforderlich
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Auftritt: Die Wut. Nicht auf leisen Sohlen, sondern lautstark macht sie sich bemerkbar. Wie? In einem Wut-Poem von Lütfiye Güzel, das die unzähligen Facetten einer so körperlichen Emotion zum Ausdruck bringt. Und in einer Performance vom Ensemble des Schauspiels Wuppertal, die Texte, Themen und Tendenzen der Wut spürbar macht.
Wir geben der Wut Raum und gehen ihr mit unserem Gastgeber David J. Becher auf den Grund. Wo? Überall im Club Open Ground. Den passenden Beat als Echo im Ohr, stimmen wir uns gemeinsam auf den WLB-Festival-Sound ein.
Lütfiye Güzel, 1972 in Duisburg geboren, ist Dichterin und bringt seit 2014 Gedichte unter ihrem eigenen Label go-güzel-publishing heraus. 2017 wurde Lütfiye Güzel mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet.
David J. Becher ist Schauspieler, Moderator und Unterhaltungskünstler aus Wuppertal. Mit dem VollPlaybackTheater ist er in ganz Deutschland unterwegs. Im Vorstand der Utopiastadt setzt er sich für urbane Utopien ein.
Eintritt kostenlos
Was bleibt, wenn sich die vertraute Welt auflöst?
Navid Kermani verdichtet in seinem Roman „Sommer 24“ einen Moment, in dem für seinen Erzähler Weltpolitik und Privates untrennbar ineinandergreifen. Nichts ist mehr selbstverständlich: Freundschaften enden, Kriege rücken näher, die Debatten werden schriller. Was hält dieser Realität noch stand?
Inmitten politischer Instabilität und persönlicher Verunsicherung entsteht ein Text, der Widersprüche nicht auflöst, sondern sichtbar macht und aushält. Eine literarische Selbstbefragung in Zeiten, die liberalen Gesellschaften ihr Fundament entziehen.
Wie lässt sich von unserer erschütterten Gegenwart erzählen? Eine von vielen Fragen, denen sich Navid Kermani im Gespräch mit Verena Lueken nähert.
Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Für seine Romane, Essays, Reportagen und Monographien wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kleist-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Hölderlin-Preis, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels und 2024 mit dem Thomas-Mann-Preis für seinen Roman "Das Alphabet bis S".
Verena Lueken ist Autorin und Kritikerin, lange Jahre als Redakteurin und Korrespondentin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ihre Texte erscheinen darüber hinaus zum Beispiel im Merkur und der Berlin Review, sie veröffentlichte Bücher zum Kino und zu New York, wo sie lange lebte, sowie zwei Romane ("Alles zählt" und "Anderswo"). Im Herbst 2025 erschien ihr Buch "Alte Frauen" im Ullstein Verlag über Künstlerinnen, Tänzerinnen und Schriftstellerinnen jenseits der Achtzig, hochgelobt von der Kritik als "Buch der Zuversicht".
Kulturzentrum Immanuel - Immanuelskirche
Sternstraße 73 – 42275 Wuppertal
www.facebook.com/kulturzentrumimmanuel
www.instagram.com/kulturzentrum_immanuel
EUR 16,00 / 8,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632844
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Manfred Gruber hat getan, was von ihm verlangt wurde: Bewerbungen geschrieben, Maßnahmen absolviert, seine „Bemühungspflicht“ erfüllt. Und doch gilt er längst als Härtefall, abgestempelt von einem System, das in Formularen denkt.
Nah an ihrer Hauptfigur erzählt Sandra Weihs von sozialem Abstieg, Scham und stiller Wut. Wie viel Mensch bleibt im Verwaltungsakt übrig? Damit konfrontiert sehen sich auch Grubers Sachbearbeiterin, gefangen zwischen Vorschrift und Verantwortung, und eine Sozialarbeiterin, die zu vermitteln versucht. Ob vor oder hinter dem Schreibtisch: Sie alle sind Teil einer Maschinerie, die auf Kontrolle setzt und den Einzelnen aus dem Blick verliert.
Zwischen Resignation und Aufbegehren wächst der Druck. Und Manfred Gruber reagiert. Das letzte Wort hat immer das Amt? Dieser und weiteren Fragen gehen Sandra Weihs und Mladen Gladić nach.
Sandra Weihs, geboren 1983 in Klagenfurt, studierte Soziale Arbeit in Wien und lebt in Oberösterreich. 2015 wurde sie für ihren Roman „Das grenzenlose Und“ mit dem Jürgen Ponto-Preis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet. Sie erhielt mehrere Stipendien, zuletzt das Projektstipendium des Ministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport für ihr Manuskript „Bemühungspflicht“. Der gleichnamige Roman erschien 2025.
Mladen Gladić, geboren 1975 in Münster, aufgewachsen im Pfälzerwald, ist Journalist und Literaturwissenschaftler. Nach wissenschaftlichen Positionen an Universitäten in Deutschland, der Schweiz und den USA war er ab 2016 Redakteur bei der Berliner Wochenzeitung "Der Freitag". Seit 2020 arbeitet er im Feuilleton der "Welt". Gemeinsam mit der Münchner Buchwissenschaftlerin Erika Thomalla betreibt er außerdem den Podcast "Literatur im Betrieb".
Stadtbibliothek Wuppertal - Zentralbibliothek
Kolpingstraße 8 – 42103 Wuppertal
www.facebook.com/Stadtbibliothek.Wuppertal
www.instagram.com/stadtbibliothekwuppertal
EUR 10,00 / 6,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632845
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
„Mit meinen Erzählungen wollte ich mich meiner Welt vergewissern.“
Was bleibt, wenn sich alles verändert? Wenn Kindheit endet, Rollen sich verschieben, ganze Systeme zerfallen?
Helga Schubert schreibt über genau diese Momente: Übergänge, Brüche, Neuanfänge. Ihre Texte, entstanden über sechs Jahrzehnte, bewegen sich zwischen Ostberlin und Mecklenburg, zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlichem Umbruch. Sie erzählen vom Loslassen und Aufbrechen, von innerer Freiheit trotz äußerer Zwänge. Und von der Kraft, der eigenen Wirklichkeit etwas entgegenzusetzen: staunend, mutig, zuversichtlich.
Im Gespräch mit Annette Hager gibt die Autorin Einblick in ihr Schreiben, lässt Erinnerungen aufscheinen und zeigt, warum Erzählen ein Weg ist, sich selbst und die Welt besser zu verstehen.
Eine Kooperation mit dem Caritasverband Wuppertal / Solingen e.V. und dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid.
Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, war Psychotherapeutin und Schriftstellerin in der DDR. Sie zog sich aus der literarischen Öffentlichkeit zurück, bis sie 2020 mit der Geschichte „Vom Aufstehen“ den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann. Der gleichnamige Erzählband (2021) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2023 erschien „Der heutige Tag. Ein Stundenbuch der Liebe“, 2024 wurde Helga Schubert mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Landeskulturpreis MV ausgezeichnet. „Luft zum Leben“ (2025) ist ihr aktuelles Buch.
Annette Hager hat der „Irgendwas mit Büchern“-Wunsch in eine Ausbildung zur Buchhändlerin geführt, ehe sie Literaturwissenschaft, Germanistik und Sozialwissenschaft studiert und dann ein journalistisches Volontariat angeschlossen hat. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, ist Moderatorin und Autorin der Kulturwelle WDR3, Reporterin der Lokalzeit Bergisches Land und Moderatorin der Politischen Runde in der VHS.
Internationales Begegnungszentrum der Caritas
Hünefeldstraße 54a – 42285 Wuppertal
T 0202 - 280 52-0
F 0202 - 280 52-10
EUR 16,00 / 8,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632846
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Ein bunter Nachmittag voller Geschichten für kleine und große Literaturfans in der BIB@BOB auf der Nachbarschaftsetage des BOB Campus.
Beim ersten Familientag der Wuppertaler Literatur Biennale gibt es jede Menge zu entdecken: Lesungen von Celina Klingbeil, Roya Soraya und Katrin Schmitz, Spielmobil, Bilderbuchkino, Mal- und Bastelstationen. In Schreibworkshops mit Andrea Karimé und Le Mietz kannst du selbst aktiv werden – hier ist Raum für kreatives Ausprobieren (ein Funke Wut ist auch erlaubt). Für die musikalische Begleitung sorgen Björn und die Farbenkinder.
Eine Kooperation mit der Stadtbibliothek Wuppertal und dem Peter Hammer Verlag.
Mitarbeit bei der Programmgestaltung: Björn Krüger.
Bob Campus Nachbarschaftsetage
Wichlinghauser Straße 31 – 42277 Wuppertal
Eintritt kostenlos
Wir erfinden wütende Wörter und Wesen, kühne Sprachen, mutige Geschichten, tapfere Tiere und vieles mehr, schreiben was wir wollen, über uns selbst oder notieren alles, was wir der Welt schon immer sagen wollten.
Echte Expertinnen-Schreibtipps gibt's von der Kinderbuchautorin Andrea Karimé, und alle Sprachen nutzen, die du mitbringst. Aus deinen Lieblingstexten machen wir Plakate oder Minibüchlein zum Vervielfältigen.
Eine Schreibwerkstatt für Kinder ab 9 Jahren am Familientag der Wuppertaler Literatur Biennale.
Andrea Karimé ist in Kassel geboren und mit dem Klang vieler Sprachen aufgewachsen. Nach dem Studium der Musik- und Kunsterziehung arbeitete sie 12 Jahre als Grundschullehrerin. Heute lebt sie als freie Kinderbuchautorin, Dichterin und Poesiepädagogin in Köln. Sie ist als Lesereisende in Deutschland, Schweiz, Österreich, Luxemburg und Südtirol unterwegs und leitet seit 2007 freie Schreibworkshops für Kinder und Jugendliche. Für ihr Werk erhielt sie viele Stipendien und Auszeichnungen, u.a. den Kinderbuchpreis NRW und den Preis der Jungen Literaturhäuser.
Bob Campus Nachbarschaftsetage
Wichlinghauser Straße 31 – 42277 Wuppertal
Eintritt kostenlos
Anmeldung erforderlich
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unter wuppertal-live.de/633498
Um 14:30 Uhr performt Le Mietz selbst auf der Bühne - danach bist du dran! Lerne etwas über Reimschema und Textaufbau von einem erfahrenen Hip-Hop-Künstler und bring mit Unterstützung von Le Mietz deine eigenen Wörter zu Papier. Wenn du möchtest, kannst du im Anschluss selbst die Bühne erobern und deine Texte dem Publikum präsentieren.
Eine Schreibwerkstatt für Jugendliche ab 13 Jahren am Familientag der Wuppertaler Literatur Biennale. Anmeldung über wuppertal-live oder per Mail an wlb@stadt.wuppertal.de.
Tom Berger, mittlerweile 33 Jahre alt und besser bekannt als Le Mietz, ist ein in Wuppertal geborener und verwurzelter Hip-Hop-Künstler, der seit über 15 Jahren für authentischen Deutschrap im klassischen Boom-Bap-Stil steht. Geprägt von der amerikanischen Oldschool-Hip-Hop-Szene, verbindet er entspannte Beats mit inhaltlicher Tiefe und klaren Werten. Seine Texte schreibt er selbstverständlich selbst und bastelt mit seine Kumpels auch ebenfalls an den dazugehörigen Beats.
Neben seiner musikalischen Arbeit ist Graffiti ein fester Bestandteil seines künstlerischen Ausdrucks. Mit der Gründung seines eigenen Graffiti-Ladens "Le Mietz Art" im Jahr 2020 schuf er einen kreativen Raum für die Szene. Neben einem vielfältigen Sortiment an Sprühdosen, Markern und eigener Streetwear engagiert er sich aktiv in der Nachwuchsförderung und gibt regelmäßig Workshops.
Darüber hinaus ist Le Mietz auch sozial engagiert: Seit 15 Jahren arbeitet er halbtags mit Herz und Seele als Erzieher im Kindergarten und seit rund drei Jahren arbeitet er in der JVA Ronsdorf und gibt dort Hip-Hop-Workshops für die Insassen, um kreative Ausdrucksmöglichkeiten zu fördern und neue Perspektiven zu eröffnen.
Auch auf der Bühne überzeugt Le Mietz mit Präsenz und Erfahrung. Seit rund fünf Jahren ist er live aktiv und konnte sich im Rahmen einer deutschlandweiten Tour von Rapper Prezident, bei der er rund 15 Shows als Support begleitete, einem breiteren Publikum präsentieren.
Le Mietz steht für gelebte Hip-Hop-Kultur, Authentizität und eine klare künstlerische Haltung – sowohl auf der Bühne als auch darüber hinaus.
Bob Campus Nachbarschaftsetage
Wichlinghauser Straße 31 – 42277 Wuppertal
Eintritt kostenlos
Anmeldung erforderlich
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unter wuppertal-live.de/634501
Die gefährlichsten Monster haben keine Namen. Sie stecken in Nachrichtenverläufen und Kosenamen, sie wachsen im Verborgenen. Wenn sie an die Oberfläche kommen, wird Bewunderung zum Machtspiel, Intimität zu Kontrolle und harmloses Kräftemessen zu Gewalt.
Clara Leinemann („Gelbe Monster“) und Dana von Suffrin („Toxibaby“) erzählen von Beziehungen im Spannungsfeld zwischen rauschhafter Liebe und emotionaler Abhängigkeit. Wo endet Nähe und wo beginnt die Selbstaufgabe?
Zwei Autorinnen, zwei neue Romane und ein Gespräch (Moderation: Emily Grunert) darüber, wie solche Dynamiken entstehen, warum sie so schwer zu erkennen sind und wie Literatur sie sichtbar macht.
Eine Kooperation mit dem Literaturbüro NRW.
Clara Leinemann, geboren 1994 in Köln, studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und schreibt Prosa-, Dramen- und Hörspieltexte. Ihr Theaterstück „Buddeln“ wurde mehrfach ausgezeichnet und in Häusern in Deutschland und in Übersetzung in den Niederlanden gespielt. Für ihre Arbeit erhielt sie verschiedene Stipendien, darunter das Berliner Senatsstipendium und das Arbeitsstipendium des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Arbeit.
Dana von Suffrin, 1985 in München geboren, studierte in München, Neapel und Jerusalem. 2017 folgte die Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025).
Emily Grunert, geboren 1992 in Mainz, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Angewandte Literaturwissenschaft in Berlin. Nach Stationen in Berlin und Rostock arbeitet sie heute als Leiterin des Literaturbüros NRW mit Sitz in Düsseldorf. Zudem ist sie als Moderatorin und Autorin tätig.
EUR 16,00 / 8,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632848
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
„Munyal“, Geduld, heißt es immer wieder. Doch Ramla, Safira und Hindou werden ungeduldig. Die drei Frauen, aufgewachsen im Norden Kameruns, wollen sich ihrem Schicksal nicht länger beugen.
In einem mehrstimmigen Roman erzählt Djaïli Amadou Amal ihre eng verwobenen Leben: Ramla, die von Bildung und Selbstbestimmung träumt, wird als Zweitfrau in eine polygame Ehe mit Safiras Mann gezwungen. Die junge Hindou muss ihren gewalttätigen Cousin heiraten.
Unterdrückung, Zwangsheirat, Polygamie: Was hier sichtbar wird, steht für die Lebensrealität vieler Frauen in der Sahelzone. Im Gespräch mit Djaïli Amadou Amal geht es um Erzählen als Akt des Widerstands und um Stimmen, die sich nicht länger zum Schweigen bringen lassen.
Moderation in deutscher und französischer Sprache: Marie Cravageot und Laura Wiemer.
Eine Kooperation mit dem Fachbereich Romanistik der Bergischen Universität Wuppertal im Rahmen der „Rencontres Littéraires“. Studierende der BUW erhalten nach Anmeldung bis zum 30.04. an wlb@stadt.wuppertal.de freien Eintritt.
Djaïli Amadou Amal, Autorin und Frauenrechtsaktivistin, gilt als eine der wichtigsten Schriftstellerinnen Kameruns. Sie wurde als muslimische Fulbe mit 17 Jahren zwangsverheiratet und hat alle Tiefen und Formen der Unterdrückung einer Frau aus der Sahelzone durchlebt. 2012 gründete sie die Vereinigung Femmes du Sahel, die sich für die Bildung von Frauen und gegen geschlechtsspezifische Gewalt einsetzt. „Die ungeduldigen Frauen“ wurde 2019 mit dem Prix Orange du Livre en Afrique und 2020 mit dem Prix Goncourt des lycéens ausgezeichnet. Das Buch ist inzwischen in über 20 Sprachen übersetzt. In Frankreich 2021 zur Autorin des Jahres gewählt, erhielt sie 2022 die Ehrendoktorwürde der Sorbonne.
EUR 10,00 / 6,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632849
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Glänzende Oberflächen, definierte Körper, ein Proteinshake in der Hand: Willkommen im MEGA GYM. Wer hier arbeitet, gehört dazu. Statt offenem Leistungsdruck herrscht der richtige Vibe und ein Chef, der sich als Feminist bezeichnet.
Mit der Protagonistin in Verena Keßlers Roman „Gym“ betreten wir diesen Fitnesstempel und geraten in ein Spiegelkabinett unserer Gegenwart. Selbstentwürfe verschieben sich, das Perfekte zeigt erste Risse. Was passiert, wenn Optimierung zum Zwang wird? Wenn Ehrgeiz kippt und Konkurrenzdenken zum Dauerzustand wird?
Ein literarischer Workout zwischen Anspruch und Obsession. Also: runter von der Couch, Fitnessdrink geschnappt und sehen, was dem Blick standhält.
Moderation: Antonius Weixler.
Eine Kooperation mit dem Fachbereich Germanistik der Bergischen Universität Wuppertal, gefördert durch die FABU. Studierende der BUW erhalten nach Anmeldung bis zum 30.04. an wlb@stadt.wuppertal.de freien Eintritt.
Verena Keßler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Debütroman „Die Gespenster von Demmin“ wurde für zahlreiche Preise nominiert und mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Roman „Eva“, für den sie den Literaturpreis „Der zweite Roman“ erhielt.
Dr. Antonius Weixler ist Literaturwissenschaftler (Germanistik) an der Bergischen Universität Wuppertal. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Erzählforschung, Gegenwartsliteratur, Authentizität und Popkultur.
EUR 10,00 / 6,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632850
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Nina Kiedrowicz erhält den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2026!
Der Schreibwettbewerb für Nachwuchsautor*innen ist seit 2014 Teil der WLB – und für viele ein erster Schritt in den Literaturbetrieb. Zum diesjährigen Festivalthema "Die Wut" gab es mehr als 700 Einsendungen. Die unabhängige Jury hat daraus den Siegertext ausgewählt, der an diesem Abend erstmals live zu hören sein wird: "Lloret de Mar" von Nina Kiedrowicz, die an diesem Abend mit dem mit 7.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet wird.
Mit Gästin Helene Bukowski blicken wir zurück: Vor zehn Jahren wurde die Autorin mit dem Förderpreis der Wuppertaler Biennale ausgezeichnet. Wie hat sich ihr Schreiben seitdem entwickelt?
Ein Abend für neue Stimmen – mit Lesung, Talks und viel Mut zur Wut. Moderation: Thorsten Dönges.
Nina Kiedrowicz, 1992 im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, studierte Literaturwissenschaft (B.A.) sowie Stadtforschung (M.A.) an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin. In ihrer Arbeit geht es ihr um Perspektiven, die in öffentlichen Diskursen wenig Raum und Gehör finden. Im Herbst 2025 begann sie ein Zweitstudium der Sozialen Arbeit. Sie lebt in Berlin und Essen.
Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studierte am Literaturinstitut Hildesheim. 2019 erschien ihr Debütroman "Milchzähne", der für das Kino adaptiert wurde. 2022 folgte "Die Kriegerin" und 2026 "Wer möchte nicht im Leben bleiben". Ihre Bücher wurden vielfach besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin wieder in ihrer Geburtsstadt und der Niederlausitz.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale 2026.
Eintritt kostenlos
Linus Volkmann nimmt uns in seiner Lecture Performance mit auf eine rasante Reise durch die letzten 50 Jahre Punk: Songtexte zwischen Bierseligkeit und Soziologieseminar, (Selbst-)Musealisierung und Heldentum, der Punk als Figur in der Bravo-Foto-Love-Story.
Punk als Sound, als Pose, als Widerspruch. Was bleibt von einem Phänomen, das vom Mainstream geschluckt wurde?
Hier erwartet dich kein Frontalunterricht, sondern punkige Praxis: Ein extra-literarischer Abend zu einer Kunstbewegung, die Wut nicht nur akzeptiert, sondern zur bestimmenden Haltung erhebt und mit Lust zelebriert.
Linus Volkmann ist Buchautor und Popjournalist. Lange Zeit arbeitete er als stellvertretender Chefredakteur für das Magazin „Intro“ – nun aber ist er frei wie Sperrmüll auf der Straße. Seine Texte, Rants und Clips finden sich unter anderem bei WDR/Cosmo, Titanic, Die Zeit, Spiegel Online, VICE … Zudem konzipiert er Beiträge für Jan Böhmermanns Neo Magazin Royale, das Stück „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“ erhielt 2018 den Grimme-Preis.
Raum 2 - Siegersbusch Film
Friedrich-Ebert-Straße 143e – 42117 Wuppertal
Eintritt kostenlos
Wut und Gedichte, geht das überhaupt zusammen?
Die Lyrik gilt allzu oft als zartes Pflänzchen – dabei ist sie das Trojanische Pferd der Literatur. In wenigen Worten enthält sie ganze Welten, auf engstem Raum erweitert sie unseren Horizont. Und selbstverständlich kann Lyrik wütend sein.
Mariam Meetra und Sebastian Schmidt folgen ihren Spuren von den Krisen der Weltpolitik bis hinein in die atmosphärischen Verwerfungen des Alltags. Im Gespräch mit Simone Scharbert geht es um Lyrik als Überlebenstechnik – und um die Frage, warum Gedichte heute vielleicht dringender sind denn je.
Mariam Meetra, geboren in Afghanistan, ist Dichterin und Journalistin. Sie war literarische Kuratorin für die Deutsche Welle sowie für das Beethovenfest in Bonn. Mariam Meetra ist Mitglied des afghanischen PEN. Ihr erster Lyrikband „Leben am Rand“ erschien 2013 in persischer Sprache. Mit „Ich habe den Zorn des Windes gesehen“ legt sie ihren ersten Gedichtband in deutscher Sprache vor. Meetras Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Arabisch, Englisch und Norwegisch.
Sebastian Schmidt, geboren 1983, schreibt Prosa, Lyrik und Essays. Als Mitglied des Netzwerks Other Writers Need to Concentrate setzt er sich kritisch mit dem Thema Care-Arbeit und Schreiben auseinander. Sein erster Lyrikband, „so stelle ich mir den gesang von erst kürzlich mutierten finken vor“, erschien 2022. Im selben Jahr war er für den Dresdner Lyrikpreis nominiert. 2024 war er Finalist des Lyrikpreis Meran und gewann den Medienpreis der italienischen Rundfunkanstalten (RAI). 2025 folgte sein zweiter Lyrikband „abtauchen, egal“. Texte des Autors wurden ins Tschechische, Französische und Englische übersetzt.
Simone Scharbert lebt und arbeitet als freie Autorin und Dozentin in Erftstadt. Sie schreibt Prosa und Lyrik, vorzugsweise im „Dazwischen“ der Genres. Ihr Schreiben fokussiert u. a. marginalisierte Biografien und Fragen der gesellschaftlichen Zuschreibungen. Ausgezeichnet wurde Scharbert u. a. mit dem Gisela-Scherer-Preis für Lyrik, einem Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW und dem Erftstädter Kulturpreis. 2025 veröffentlichte sie „Für Anna. Eine Belichtung“ (2025), im Sommer 2026 erscheint „a l p h a b e t d e s w a s s e r s“ (ein Langgedicht zur Flut 2021).
EUR 10,00 / 6,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632852
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Erbitterte Debatten, gepflegte Feindschaften, ungefilterte Hasstiraden: Die sozialen Medien bieten den idealen Nährboden für Wut in all ihren Ausprägungen. Was früher als Geschmacksfrage galt, eskaliert heute zur digitalen Kampfzone.
In diesem Klima wächst eine Generation von Männern heran, die maskuline Stärke propagiert, aber zugleich hochgradig empfindlich reagiert, wenn ihr (Selbst-)Bild ins Wanken gerät. Besonders dann, wenn Frauen widersprechen.
Mit Veronika Kracher („Bitch Hunt“) und Johannes Franzen („Wut und Wertung“) treffen zwei Stimmen aufeinander, die sich mit genau diesen explosiven Dynamiken auseinandersetzen. So entsteht ein Gespräch über die radikale Streitkultur unserer Zeit.
Konzept und Moderation: Elisa Aseva, Diskurse-Gastkuratorin der WLB26.
Veronika Kracher hat in Frankfurt am Main und Mainz Soziologie und Literaturwissenschaften studiert. Seit 2015 arbeitet sie schwerpunktmäßig zu den Themenfeldern Antifeminismus, Rechtsextremismus und Online-Radikalisierung. 2020 erschien ihr Buch „Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“, 2026 folgte „Bitch Hunt – Warum wir es lieben, Frauen zu hassen“.
Johannes Franzen ist Literaturwissenschaftler und Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Universität Mannheim. Er spricht und publiziert regelmäßig zu kulturellen Themen und Kontroversen u. a. im Deutschlandfunk Kultur sowie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der taz und auf ZEIT Online. Er ist Mitbegründer und -herausgeber des Online-Feuilletons 54books und schreibt den Newsletter Kultur und Kontroverse.
EUR 16,00 / 8,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632854
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Die Hexenjagd des 21. Jahrhunderts folgt ihren eigenen Regeln und findet besonders effektiv im digitalen Raum statt: Vergewaltigungs- und Mordfantasien per E-Mail, gezielte Hasskampagnen in den sozialen Medien.
Im zweiten Fall von Susanne Kaisers LKA-Ermittlerin Obalski wird aus digitaler Bedrohung reale Gefahr. Was zunächst nach einzelnen Angriffen auf eine Politikerin aussieht, erweist sich bald als systematische Hetzjagd auf Frauen, insbesondere solche, die erfolgreich sind.
Welche gesellschaftlichen Strukturen stecken hinter diesen neuen Formen misogyner Gewalt? Und wie macht Literatur sichtbar, was längst nicht mehr im Verborgenen stattfindet? Darüber diskutiert Moderatorin Luisa Banki mit der Autorin und Journalistin Susanne Kaiser und mit Cathrin Kriewen von der Frauenberatung Wuppertal.
Susanne Kaiser ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt und spricht unter anderem für Die Zeit, Der Spiegel und Deutschlandfunk Kultur und ist als Expertin bei Arte, WDR, ZDF oder Pro7 zu sehen. Seit 20 Jahren beschäftigt sie sich mit den Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen in muslimischen und in westlichen Gesellschaften. 2023 ist ihr Buch „Backlash. Die neue Gewalt gegen Frauen“ erschienen, 2025 ihr Debütroman „Riot Girl“. Er stand auf der Krimibestenliste und wurde für den Glauser-Preis 2026 in der Kategorie Debüt nominiert. „Witch Hunt“ ist Susanne Kaisers zweiter Kriminalroman.
Dr. Luisa Banki ist Literaturwissenschaftlerin und Akademische Rätin an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit deutschsprachiger Literatur, insbesondere mit Literatur und Geschlecht, Erinnerungskulturen sowie transkulturellen Literaturen.
Cathrin Kriewen arbeitet als Beraterin in der FrauenBeratung Wuppertal. Ihr Fokus liegt auf der Begleitung von Frauen* in belastenden Lebenssituationen sowie auf Beratung bei geschlechtsspezifischer Gewalt und der Stärkung ihrer Ressourcen und Selbstbestimmung.
EUR 16,00 / 8,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632853
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Die Wut hat viele Gesichter – auch ein lachendes gehört dazu. Humor kann die letzte Waffe gegen übermächtige Gegner sein, ein Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit. „Wenn die Traurigkeit in Verzweiflung ausartet, soll man grotesk werden‟, wusste schon der Expressionist Alfred Lichtenstein.
Barbara Juch und Svea Mausolf (aka Sveamaus) zeigen, wie eng Wut und Witz zusammenhängen und wie literarische Praxis daraus neue Formen für unsere komplizierte Gegenwart entwickelt. Klar ist: Die letzte Pointe ist noch lange nicht gesprochen.
Konzept und Moderation: Elisa Aseva, Diskurse-Gastkuratorin der WLB26.
Barbara Juch kommt aus Ferlach, lebt in Wien und ist Autorin, Dramaturgin und Regisseurin. Sie studierte Englische Literatur in Wien und als Fulbright Stipendiatin in New York, sowie Critical Studies an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihr Lyrik-Debüt „BARBARA‟ und ihr Essayband „SPORT‟ wurden im Verlagshaus Berlin veröffentlicht. Ihre Theaterarbeiten führten sie u. a. ans Schauspielhaus Graz, das Kosmos Theater Wien, die Kammerlichtspiele Klagenfurt und das Wiener Burgtheater. Beim Steirischen Herbst 2024 zeigte Juch ihre erste Comedy-Performance „BARBARA BEZAHLT BAR‟. Juch unterrichtete am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien und an der Akademie der bildenden Künste Wien.
EUR 16,00 / 8,00 (erm)
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unter wuppertal-live.de/632855
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Eigentlich wollte Julius Fischer keine Menschen mehr hassen. Positive Stimmung verbreiten, Komplimente verteilen, lieben und geliebt werden. Da hat er aber die Rechnung ohne die Menschen gemacht. Und dann hat er auch noch zwei Kinder gekriegt. Was heißt gekriegt. Er war dabei. Darüber hat er ein Buch geschrieben. Ein Buch für alle, die auch Kinder haben. Oder keine Kinder wollen. Im Programm zum Buch liest er, wie sich alle denken können, die lustigsten Texte aus dem Buch vor und singt zwischendurch Liebeslieder ohne Happy End. Und da die Welt eh bald untergeht, schadet so ein Abend dann auch nicht.
„Ich würde mir das angucken, wenn ich nicht selbst nen Auftritt hätte!“ - Julius Fischer
die börse
Wolkenburg 100 – 42119 Wuppertal
www.facebook.com/dieboersewuppertal
www.instagram.com/dieboersewuppertal
EUR 25,00 / 20,00 (erm)
EUR 20,00 / 15,00 (erm) im Vorverkauf
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unter wuppertal-live.de/595605
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Eine fremde Stadt, ein brüchiger Alltag: Zwischen Ablehnungsbescheiden und Zigarettenkippen stemmt sich eine Frau gegen den Zerfall – und gegen einen Eindringling, der sich in ihre Wohnung frisst und nicht mehr verschwindet. Was als Nebenschauplatz beginnt, kippt in einen erbarmungslosen Belagerungszustand. Mehrandokht Feizi erzählt in „Das Rattenbuch“ von Einsamkeit, Widerstand und der Suche nach Bedeutung.
Was passiert, wenn das Ungewollte ins Leben einbricht? Und welche Form von Hoffnung kann daraus entstehen?
Lesung und Gespräch mit Mehrandokht Feizi. Moderation: Thorsten Krämer.
Mehrandokht Feizi ist freischaffende Filmemacherin, Autorin und Projektleiterin aus Wuppertal. Sie studierte Filmregie an der Soureh University Art and Architecture in Teheran sowie digitale Filmproduktion am SAE Institut in Köln. Sie arbeitet an dokumentarischen, fiktionalen und künstlerischen Projekten an der Schnittstelle von Film, Theater, Literatur und sozialer Praxis. Mit ihrem ersten Roman „Das Rattenbuch“ erweitert sie ihr künstlerisches Schaffen um eine literarische Stimme, die von gesellschaftlichen Themen und kultureller Teilhabe geprägt ist.
Thorsten Krämer wurde 1971 in Wuppertal geboren, wo er seit 2017 auch wieder lebt. Seit 1998 zahlreiche Einzelveröffentlichungen sowie Arbeiten für diverse Medien. Zuletzt erschienen „Abranzen“ (Gedichte, 2025) und „Die Chancen“ (Roman, 2026), beide bei yeh.de.
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(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Wut ist laut. Wut ist kraftvoll. Wut ist manchmal blockiert und verschwiegen.
Marina Jenkner und Bärbel Klässner haben zu Beginn der WLB-Woche in Kooperation mit der FrauenBeratung Wuppertal und der Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-West zu einem kreativen Schreibworkshop für Frauen eingeladen (https://www.wuppertal-live.de/631951). Hier hatten die Teilnehmerinnen Raum, ihre Wut aufzuspüren und ihr literarisch Ausdruck zu verleihen.
Am Finaltag der Wuppertaler Literatur Biennale 2026 werden die entstandenen Texte sicht- und hörbar.
Marina Jenkner, geboren 1980, schreibt Romane und Kurzprosa. Bärbel Klässner, geboren 1960, schreibt Lyrik und Essays. Beide haben jahrelange Erfahrung als Dozentinnen für Schreibworkshops und Schreibwerkstätten.
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Nach dem Großen Krieg um fossile Energien ist der Kemnader Stausee nur noch ein Tümpel, das Land ist ausgedörrt, eine tropische Vegetation macht sich breit. Ein Warlord, mit Sitz in Düsseldorf, beherrscht die Region und unterjocht die Bevölkerung durch Söldnertruppen, die garantieren, dass das schwarze Gold aus unendlicher Tiefe gefördert wird – denn Bergbau ist die einzig verbleibende Energiequelle.
Klingt nach Science-Fiction, lässt aber erschreckende Parallelen zur Jetztzeit erahnen. Jost Baums Krimi „Palmen an der Ruhr“ eröffnet ein apokalyptisches Szenario von einem Ruhrgebiet, das dem Klimawandel bereits zum Opfer gefallen ist.
Lesung und Gespräch mit Jost Baum. Moderation: Thorsten Krämer.
Jost Baum studierte Sozialwissenschaft und Technik. Er ist Lektor in einem Schulbuchverlag sowie Autor von Hörfunkfeatures und Hörspielen für den WDR und den SWR, Sachbüchern zu naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen sowie Kriminalromanen, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.
Thorsten Krämer wurde 1971 in Wuppertal geboren, wo er seit 2017 auch wieder lebt. Seit 1998 zahlreiche Einzelveröffentlichungen sowie Arbeiten für diverse Medien. Zuletzt erschienen „Abranzen“ (Gedichte, 2025) und „Die Chancen“ (Roman, 2026), beide bei yeh.de.
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Wut hat viele Stimmen. Manche sind laut, andere kaum hörbar – viele bleiben ungesagt. Das „Wut-Archiv der Stimmen“ hat während des Festivalzeitraums der Wuppertaler Literatur Biennale 2026 dazu eingeladen, im Festivalzentrum WTF migrantische und marginalisierte Wut als literarische Ausdrucksform zu entdecken – und selbst Teil eines wachsenden Archivs zu werden.
Am Abschlusstag der WLB gibt Yasemin Bertel, die das Projekt konzipiert und durchgeführt hat, Einblicke in das entstandene Wut-Archiv und berichtet von ihrer Arbeit mit den Teilnehmenden.
Yasemin Bertel lebt und arbeitet in Wuppertal. In ihren literarischen Arbeiten sowie in ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung beschäftigt sie sich mit Fragen von Erinnerungskultur, Medien und Antirassismus. Dabei interessiert sie sich besonders dafür, wie persönliche Erfahrungen von Migration, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Machtverhältnissen in Sprache, Literatur und künstlerischen Formaten Ausdruck finden können.
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Was dem einen das sprichwörtliche innere Blumenpflücken ist, ist dem anderen eine Reise ins Inferno. Anstelle von Dante schickt Matthias Rürup sein lyrisches Ich, sein Chefchen, auf diese ungewisse Fahrt: Durch persönliche Krisen, vorbei an Büroalltag und unzulänglichen Zeitgenossen (sich selbst eingeschlossen) begleiten die Gedichte von Matthias Rürup uns tief in die Seelenzustände des gegenwärtigen Menschen.
Ob das mit Erlösung enden kann? Der Band „Chefchen – Eine Höllenfahrt“ verrät es – in Text und Bild, illustriert von Robert Voss.
Lesung und Gespräch mit Matthias Rürup. Moderation: Claudia Cosmo.
Matthias Rürup, geboren in Altenburg und aufgewachsen in Halle an der Saale, ist Lyriker und Erziehungswissenschaftler. Heute lebt, arbeitet, dichtet und netzwerkt er in Wuppertal. Er ist Mitglied des VS Bergisches Land und Leiter des Literaturhauses Wuppertal e.V. Seine literarischen Werke veröffentlicht er vornehmlich in Anthologien und Zeitschriften. Er hat bisher fünf Lyrik-Bände vorgelegt.
Claudia Cosmo, geboren 1973 in Köln, studierte Italienische und Spanische Philologie und Politikwissenschaften. Seit vielen Jahren ist sie als Autorin, Rezensentin und Reporterin für den öffentlich rechtlichen Rundfunk tätig, mit kulturellen Themenschwerpunkten wie Literaturrezensionen, Kunst und Theater. Sie moderiert Veranstaltungen und führt in Köln die Galerie Claudia Cosmo.
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Es gibt genug Gründe, wütend zu sein! Am 18. April fand im Inside:Out eine Schreibwerkstatt für trans* und/oder nonbinäre Personen statt (https://www.wuppertal-live.de/632520), in dem diese ihre Wut als Motor, als stärkende Kraft erkunden konnten. Nicolai Burchartz, der den Workshop im Rahmen des Open Calls der WLB26 konzipiert und durchgeführt hat, gibt Einblicke in den Prozess und die Ergebnisse der Schreibwerkstatt.
Nicolai Burchartz ist trans* Artivist und Liedermacher aus Wuppertal. Für seinen Podcast „Wir Wunder“ hat er mit trans* und nonbinären Personen gesprochen und zu jeder Folge einen Song geschrieben. Das gleichnamige Album erschien Ende 2025 und ist das vierte Solo-Album des Künstlers. Nicolai Burchartz gibt Songwriting- und Chor-Workshops, schreibt Auftragssongs und tritt solo, im Duo mit Sängerin Noémi Schröder (Rosenpfeffer) oder mit der Wuppertaler Schlagzeugerin Salome Amend auf.
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1990er-Jahre, irgendwo in Deutschland. Jonas ist schmächtig, still – und hat Angst. Erst vor den Jungs auf dem Schulhof, später vor sich selbst. Denn je tiefer er in eine Skinhead-Clique rutscht, desto mehr wächst etwas in ihm, das raus will: Wut. Auf die Schläger, auf seinen Vater, auf das ganze verlogene System. Und als es auf einem Konzert eskaliert, schlägt Jonas zurück, härter, als er je für möglich gehalten hätte. Wut in Fleisch erzählt vom Sog der Gewalt, von Freundschaft im Falschen und der Frage: Ab wann ist man eigentlich rechts? Und wie kommt man da wieder raus?
Lesung und Gespräch mit Hank Zerbolesch. Moderation: Claudia Cosmo.
Hank Zerbolesch, geboren 1981 in Düsseldorf, lebt seit 2004 in Wuppertal. Seine Schulzeit war so kurz wie möglich, studiert hat er nicht. Geld verdiente er als Altenpfleger, als Veranstaltungstechniker und auf viele andere Arten. Seit 2014 schreibt er Romane, Hörspiele und Kurzgeschichten. Eine der für ihn drängendsten Fragen ist, warum Menschen tun, was sie tun. Antworten sucht er im alten Oi! und im neuen Rap.
Claudia Cosmo, geboren 1973 in Köln, studierte Italienische und Spanische Philologie und Politikwissenschaften. Seit vielen Jahren ist sie als Autorin, Rezensentin und Reporterin für den öffentlich rechtlichen Rundfunk tätig, mit kulturellen Themenschwerpunkten wie Literaturrezensionen, Kunst und Theater. Sie moderiert Veranstaltungen und führt in Köln die Galerie Claudia Cosmo.
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Wir wollen wüten!
Zum Abschluss der Wuppertaler Literatur Biennale 2026 lädt das KARUSSELL zu einer furiosen Lesung aus Ausgabe #4 WUT der Literaturzeitschrift ein.
Autor*innen und Beiträger*innen lesen aus einem Heft, das Wut nicht als bloßen Ausbruch begreift, sondern als etwas, das sich durch Sprache, Bilder und Erinnerungen bewegt. Texte und künstlerische Arbeiten durchmessen den Raum zwischen persönlicher Erfahrung und politischer Gegenwart.
Wir sagen: Wut ist kein Makel. Wut ist Macht!
Wut ist das, was bleibt, wenn das Zuhören endet.
Wenn Geduld sich auflöst und die raue Stimme sich erhebt.
Wenn das Zittern in den Händen zu ungefilterter direkter Sprache wird.
Wir widmen diese Ausgabe den wütenden FLINTA* –
denen, die zu laut sind, zu emotional, zu direkt.
Denen, die sich nicht mehr kleinreden lassen.
Denen, die gelernt haben, zu schweigen – und jetzt lauthals schreien.
Wut, die sich nicht entschuldigt.
Wut, die endlich ihren wohlverdienten Platz einnimmt.
Aber auch jenen, die ihre Wut lange verbergen mussten:
den Sanften, den Stillen, den Nicht-Gemeinten, den Überhörten.
Wut gehört uns allen. Wir holen uns unsere Wut zurück.
In Arbeiten, die sich mit Wut in all ihren Formen auseinandersetzen: mit persönlicher, gesellschaftlicher, politischer, leiser oder eruptiver Wut.
Mit Ausgabe #4 erscheint KARUSSELL im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale und nimmt deren Thema nicht bloß auf, sondern auseinander: in Gedichten, prosaischen Texten, bildkünstlerischen Beiträgen und Stimmen, die Wut nicht als Pose, sondern als Bewegung verstehen.
Im LOCH lesen Autor*innen und Akteur*innen aus dem neuen Heft. So wird KARUSSELL für einen weiteren Abend zu dem, was die Zeitschrift immer auch sein will: ein Raum für Reibung und Resonanz, für Literatur und Kunst, die unsere Gegenwart nicht beschreiben, sondern lesbar machen.
Die KARUSSELL Redaktion begrüßt an diesem Abend diverse Special Guests – und anschließend wird gefeiert!
Das KARUSSELL
Die Literaturzeitschrift KARUSSELL erscheint in Wuppertal bereits seit den frühen 1980ern. In unterschiedlichen Abständen und mit wechselnden Redaktionen hat sie seither literarische und künstlerische Positionen versammelt und dem Austausch zwischen regionalen Akteur*innen und Stimmen von überall her einen Raum gegeben. Nach einer Pause wurde das Magazin von seiner aktuellen Redaktion wieder aufgenommen und inhaltlich wie gestalterisch weiter profiliert: als barrierearm gedachte, nachhaltig produzierte Literaturzeitschrift, die weiterhin Literatur und Bildende Kunst zusammenführt und dabei gezielt auch Perspektiven sichtbar machen möchte, die sonst oft überhört oder überlesen werden.
Seit der Neuauflage zur Wuppertaler Literatur Biennale 2024 erschienen die Ausgaben #0 „Vom Verschwinden“, #1 „Erscheinen“, #2 „Macht“ und #3 „verboten“. Nun folgt mit #4 „Wut“ eine weitere Ausgabe, die Literatur als pluralen Diskursraum versteht und weiterdenkt.
Die KARUSSELL Redaktion: Anna Bartók, Meieli Borowsky-Islam, Birte Fritsch, Phyllis Quartey, Avan Amir Weis.
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