„Glanzstoff“, „Bemberg“ und andere: Vortrag über Wuppertal als Mittelpunkt der deutschen Kunstseidenindustrie
Vor 125 Jahren ließen sich die „Vereinigten Glanzstoff-Fabriken AG“ in Elberfeld nieder. Zeitgleich experimentierte die Türkischrotfärberei J. P. Bemberg in Barmen bereits mit dem neuartigen künstlichen Seidenfaden. Am Donnerstag, 3. September 2026, um 19.00 Uhr zeichnet Reiner Rhefus auf Einladung des Bergischen Geschichtsvereins, Abteilung Wuppertal, nach, wie die Stadt in den 1920er-Jahren zum Zentrum der deutschen Kunstseidenindustrie aufstieg und gemeinsam mit zwei Unternehmen aus England und Italien den Weltmarkt beherrschte.
Über Jahrzehnte prägte die Herstellung und Verarbeitung der synthetischen Fäden die örtliche Gewerbelandschaft und hinterließ markante Bauten wie das „Glanzstoff-Hochhaus“ von 1956.
Der Vortrag beleuchtet die Geschichte dieser Schlüsselindustrie direkt am historischen Schauplatz: Veranstaltungsort ist der im Original erhaltene Sitzungssaal der ehemaligen Konzernzentrale, heute Seniorenresidenz am Laurentiusplatz.
Termin: Donnerstag, 3. September 2026, 19.00 Uhr
Ort: Seniorenresidenz am Laurentiusplatz, Auer Schulstraße 12, 42103 Wuppertal
Referent: Reiner Rhefus
Veranstalter: Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Wuppertal
Eintritt: frei
Kontakt und weitere Informationen:
Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Wuppertal
info@bgv-wuppertal.de
www.bgv-wuppertal.de