Der Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal und die Bayer-Philharmoniker laden zu einem großen Konzert in den Altenberger Dom ein.
Im Mittelpunkt steht Felix Mendelssohn Bartholdys zweite Sinfonie in B-Dur, die den Beinamen „Lobgesang“ trägt.
Der „Lobgesang“ nimmt innerhalb von Mendelssohns sinfonischem Schaffen eine besondere Stellung ein. Der Komponist verbindet darin eine dreisätzige Sinfonie mit einer groß angelegten Kantate für Solisten, Chor und Orchester. Aus dem zunächst rein instrumentalen Beginn entwickelt sich nach und nach ein eindrucksvolles vokalsinfonisches Klangbild.
Inhaltlich führt das Werk aus der Dunkelheit zum Licht. Besonders eindringlich erklingt dieser Gedanke in den Worten: „Die Nacht ist vergangen.“ Feierliche Chöre, und farbenreiche Orchesterklänge verbinden sich zu einer Musik voller Zuversicht und überschwänglicher Freude.
Mendelssohn ließ sich bei der Konzeption seines „Lobgesangs“ erkennbar von Beethovens neunter Sinfonie inspirieren. Zugleich schuf er ein unverwechselbar eigenes Werk, das die Ausdruckskraft des romantischen Sinfonieorchesters mit der großen Tradition protestantischer Kirchenmusik vereint.
Die besondere Akustik und die eindrucksvolle Architektur des Altenberger Doms bieten für diese Musik einen idealen Rahmen. Der Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal und die Bayer-Philharmoniker laden zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis ein, bei dem sich Raum, Klang und die hoffnungsvolle Botschaft des Werkes auf besondere Weise miteinander verbinden.