Der 1853 in Barmen geborene Wilhelm Dörpfeld war ein bedeutender Archäologe und Bauforscher. Die Stätten seines Wirkens sind voller berühmter Namen: Olympia, Troja, Athen. Seine Grabungstechnik setzte Maßstäbe und galt bald international als vorbildlich. Im Wuppertaler Stadtarchiv liegt ein Teil seines Nachlasses, der von den Historikerinnen Mira Berghöfer und Gianna Hedderich erschlossen wird. Er besteht aus 30 Kästen, die private und wissenschaftliche Korrespondenz sowie Bildmaterial, Manuskripte und Notizbücher enthalten. An diesem Abend berichten sie aus dem Leben Wilhelm Dörpfelds und erzählen, welche Erkenntnisse sich aus dem Wuppertaler Nachlass über den berühmten Archäologen und die historische Forschung zu seiner Lebenszeit gewinnen lassen.