Der aus Syrien stammende und in Wuppertal lebende Künstler zeigt Bilder, die er in der Zeit von 1992 bis heute geschaffen hat.
Die Werke von Rainer Greer bewegen sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Orient und Okzident. Geprägt von seinem Aufwachsen in Syrien und seinem heutigen Leben in Deutschland verbindet der Künstler Einflüsse aus Architektur, Geschichte und kulturellem Erbe beider Regionen.
Seit den 1980er-Jahren lässt sich Greer von den alten Städten Syriens inspirieren – von Damaskus, Aleppo, Homs und Hama. In seinen Aquarellen und Gemälden entwickelte er daraus eine eigene Bildsprache aus ornamentalen Formen und architektonischen Motiven. In neueren Arbeiten verschmelzen diese Eindrücke mit Motiven aus Wuppertal, seiner zweiten Heimat. Die Schwebebahn wird dabei zum verbindenden Symbol zwischen Zeiten und Orten. Auch historische Bezüge finden Eingang in seine Werke, wie etwa die Fahrt von Kaiser Wilhelms II. mit der Schwebebahn und seine Reise nach Damaskus. Ebenso finden sich kulturelle Einflüsse wie der Tanz von Pina Bausch.