BORIS BLACHER Orchestervariationen über ein Thema von Paganini op. 26
PAUL HINDEMITH
Sinfonie ›Mathis der Maler‹
ANTONIN DVO?ÁK
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Pietari Inkinen ist – nicht erst seit seinem umjubelten Debüt bei den Bayreuther Festspielen – ein echter Shootingstar der Klassikszene. Wagner hat er für sein Debüt beim Sinfonieorchester Wuppertal zwar nicht im Dirigentengepäck, dafür aber einen spannenden Mix aus Repertoireklassikern und weniger Bekanntem. Die Orchestervariationen etwa, die Boris Blacher über ein Thema des Geigenvirtuosen Niccolò Paganini komponierte. Mit rhythmischer und klanglicher Brillanz überträgt er die Virtuosität des Teufelsgeigers auf das Orchester, übersetzt in seine eigene moderne Sprache. Auch der einstige »Bürgerschreck« Paul Hindemith hatte für seine Sinfonie ›Mathis der Maler‹ eine Vorlage: den imposanten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Und so sind die drei Sätze nach den berühmten Altarflügeln benannt: dem himmlischen Engelkonzert, der düsteren Grablegung und der Versuchung des heiligen Antonius, der gegen groteske Dämonen kämpft. Mit pastoraler Atmosphäre und ausgelassener böhmischer Volksmusik setzt die Sinfonie Nr. 8 von Antonìn Dvo?ák einen versöhnlichen Kontrapunkt dazu.
Konzerteinführung mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse So. 10:30 Uhr und Mo. 18:45 Uhr
Konzerteinführung für Kinder
›Ohrenkitzel im Sinfoniekonzert‹
So. 11 Uhr