„Herrschaftsverdichtung im Bergischen. 1225 als Wende“
Referent: Prof. Dr.Wolfgang Hasberg / Universität zu Köln –
Vorsitzender des Bergischen Geschichtsvereins –
Ort: Bürgerhaus Mehrzweckraum
Beginn: 18.00 Uhr
Nachdem 1225 der Erzbischof Engelbert I. von Köln, der zugleich Graf im Bergischen gewesen war, ermordet wurde, ging die Grafschaft auf seine Nichte Irmgard über respektive auf deren man Heinrich von Limburg, der wenig später auch seinem Vater als Herzog von Limburg folgte. Der doppelschwänzige Löwe aus dem Wappen der Limburger wurde erst dadurch auch im Bergischen heimisch.
Indem die Grafschaft Berg mit dem Herzogtum Limburg vereinigt wurde, kam es zu einer Herrschaftsverdichtung. Welche Auswirkungen sie auf das Bergisch hatte, das quasi zum Juniorpartner in dieser Konstellation herabgemindert wurde, wird im Vortrag an einzelnen Episoden hinterfragt, der zum Ziel hat, 2025 als ein wichtiges Jubiläum in der Geschichte des Bergischen herauszustellen